Unsere Lagen
Vordern Berg:
Aus unerfindlichen Gründen umgangssprachlich auch „Ungut" genannt. Eine exakte Südlage, vom Westwind gut belüftet.
Spiegel:
Spiegel - Ein Name der häufig die beste Lage bezeichnet: etymologisch von „herausspiegeln" oder von lat. „speculum", Aussicht. Die Lage befindet sich in der Mitte des Hanges und besitzt besonders mächtige Lössterrassen.
Steingraben:
Gleich oberhalb unserer Ortschaft; ist steil und fast wie ein Brennglas gewölbt. Nur hier kommt neben Löss auch steiniger und toniger Boden vor. Umgangssprachlich heißt die Lage „Dürnsteiner". Die älteste Quelle aus 1276 nennt „Tyernstainer", abgeleitet von „dürrer Stein".
Tiefenthal:
Beidseits eines Hohlweges sattelförmig ausgebreitet, ist vor dem Westwind gut geschützt, mit Orientierung von SSO bis SSW.
Weitgasse:
Ist die am wenigsten homogene Riede: im oberen Bereich flach und übergehend in die Hochebene - und daher mit späterer Traubenreife. Unten gute Süd-, teilweise auch Südostlage. 1760 wird hier Pfarrbesitz genannt.
Reisenthal:
Erstreckt sich beidseits einer tiefen Löss-Schlucht nach süd-süd-ost geneigt. Teile der Lage sind sehr geschützt und tragen die Lokalbezeichnung „Backofen". Die älteste Quelle nennt 1276 „Reysenthal".
Marchgasse:
Als langgestreckte schmale Zunge sind die Lagen von Gedersdorf im Westen von der Marchgasse begrenzt. Der Name lässt sich unschwer von „Gemarkung", Grenze, herleiten.
Eben:
So heißen die Weingärten am Hangfuß. Der Boden besteht teilweise aus angeschwemmtem Löss, teilweise aus Donauschwemmland. Die Frostgefährdung ist offensichtlich und hängt oft von wenigen Metern unterschiedlicher Höhe ab. In heißen trockenen Jahren hat diese Lage qualitative Vorteile gegenüber den Terrassen.